Charakteristik des Kreises

data utworzenia: 2010/04/15
ilość wyświetleń: 1212

Kreis Szczytno


Die Kreisverwaltung Szczytno
Henryk Sienkiewicz Str. 1
12-100 Szczytno
tel. (0-89) 624 70 00, fax 624 70 05
www.powiat.szczytno.pl
e-mail: sekretariat@powiat.szczytno.pl

die Lage des Kreises Szczytno
Der Kreis Szczytno liegt im südlichen Teil der Wojewodschaft warmińsko-mazurskie, die man als "Land der Großen Seen"bezeichnet. Im Süden grenzt er an die Wojewodschaft mazowieckie (der Kreis Przasnysz und Ostrołęka), im Osten an den Kreis Pisz und Mrągowo, im Norden an den Landkreis Olsztyn, im Westen an den Kreis Nidzica.

das Gebiet
Die Fläche des Kreises beträgt 1933 km, deren 8% der Wojewodschaft warmińsko-mazurskie ausmacht und gehört zu den Kreisen von der größten Fläche. In den Grenzen des Kreises funktionieren sechs Dorfgemeinde: Dźwierzuty, Jedwabno, Rozogi, Szczytno, Świętajno, Wielbark und die Stadt und Gemeinde Pasym und die Stadt Szczytno.
Der Kreisverwaltungsitz ist die Stadt Szczytno, das Zentrum des Gesellschafts-, Kultur- und Wirtschaftslebens. Der Sitz der lokalen Selbstverwaltung, die wirtschaftliche-, gesellschaftliche-, kulturelle Zentren sind, sind: Dźwierzuty, Jedwabno, die Stadt Pasym, Rozogi, Szczytno, Świętajno, Wielbark und für die Gemeinde Szczytno -die Stadt Szczytno. Auf dem Kreisgebiet befindet sich fünf Oberforstämter: Szczytno, Korpele, Jedwabno, Wielbark und Spychowo und der kleinere Teil des Oberforstamtes Strzałowo (ca. 20% in der Gemeinde Dźwierzuty und Świętajno) mit dem Sitz im Nachbarkreis Mrągowo.

die Bevölkerung
Auf dem Kreisgebiet wohnt ungefähr 72,5 Tsd. Personen. Das macht 5% der Einwohner der Wojewodschaft warmińsko-mazurskie aus. In den Städten wohnen ungefähr 30,50 Tsd. Personen. Die Stadteinwohner machen 42% der Bevölkerung und die Dorfeinwohner 58% aus. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt 37 Personen je km2. Zu den ethnischen Einwohnern des Kreises Szczytno gehören die Autochthonen und eingewanderte Bevölkerung aus den östlichen Gebieten (Repatriierten) aus den ehemaligen polnischen Gebieten vor dem Jahre 1939, aus den Grenzgebieten (Kurpen-Bewohner von Ost-Masowien). Zu den Einwohnern gehören Personen aus den übrigen Gebieten Polens, die im Rahmen des ehemaligen Arbeitsgebotes, landwirtschaftlicher Besiedlung besiedelt wurden und Fachmänner aus den verschiedenen Branchen, die bei den Industriebetrieben, beim Schulwesen und bei der öffentlichen Verwaltung eingestellt waren. Obwohl die lokale Bevölkerung ethnisch unterschiedlich ist, ist sie integriert und die dem Brauch entsprechende Unterschiede sind verwischt und die Kultur, Tradition und Volkskunst wurden eingehalten.

die Geschichte
Der Anfang des Kreises Szczytno als Verwaltungsbezirk geht auf das XIII. Jahrhundert zurück. Der Kreuzritterorden errichtete hier die Rechtsvertretung, die dem Komtur in Elbląg unterlegen hatte. Der Hochmeister Konrad Zöllner von Rotenstein im Jahre 1387 bestimmte den Verlauf der Grenze des Bezirks Szczytno, die sich mit dem heutigen Gebiet des Kreises Szczytno ohne die Gemeinde Jedwabno deckt. Die Rechtsvertretung mit dem Sitz in Szczytno, die die Rolle des Verwaltungszentrums und politisches Zentrum im Jahre 1525 hatte, nach dem Übergang des Vermögens und der Ämter der kirchlichen Gewalt des Kreuzritterstaates in die weltliche Gewalt und der Einführung der neuen Verwaltungsaufteilung, wurde sie zum Kreis Szczytno.
Infolge der Verwaltungsreform und des Gerichtswesens im Preußenkönigreich in den Jahren 1751-1752 wurde die Starostei abgewickelt, wurden die Gemeindekanzleien eingeführt. In der Starostei Szczytno wurden Gemeindekanzleien in Chorzele, Dźwierzuty, Szczytno und Wielbark errichtet, die in den Kreis Nidzica aufgenommen wurden. In Preußen, am Anfang des XIX. Jh. wurden eine Reihe Reformen eingeführt, die den preußischen Staat modernisiert hatten. Es wurde einheitliche Verwaltungsaufteilung des Staates eingeführt. Der Staat wurde in Provinzen, Regierungsbezirke, Kreise, kreisfreie Städte, Stadt- und Dorfgemeinden eingeteilt. Die Teilung in Regierungsbezirke und Kreise hatte die Aufgabe, die Bedürfnisse gut funktionierenden der Verwaltung des Staatsgebietes zu realisieren. Die Verordnung vom 3.Januar 1818 berief die Kreise seit dem 1.Februar 1818 mit dem Landrat. Zum Sitz der Kreise wurden die Städte, die in der lokalen Bedeutung wichtigere Wirtschafts- und Handelszentren waren.
Infolge dieser Reform wurde der Kreis Szczytno errichtet. Der Kreis Szczytno umfasste 11 Pfarrbezirke der lutherischen Kirche. Zu dem Kreis Szczytno gehörten Pfarrbezirke: Dźwierzuty, Jerutki, Kobułty, Księży Lasek, Pasym, Rańsk, Rozogi, Szczytno, Targowo (seit dem Jahr 1817 die Nebenstelle Dźwierzuty), Trelkowo mit Jabłonka und Wilebark mit Opaleniec. Der Kreis Szczytno gehörte zu eines den größten Kreisen und besaß die Fläche 28,50 km2. Im Kreis gab es drei Städte (Szczytno, Pasym, Wielbark), ein Markdorf Rozogi, 30 Rittergüter und 174 Dorfgemeinden. Der Kreis Szczytno in dieser Gestalt überstand bis zum Jahre 1945, als er infolge des Potsdamer Abkommens mit südlichem Teil des Ostpreußens in den polnischen Staat aufgenommen wurde. Infolge der neuen Verwaltungsaufteilung und Berufung nationalen Gemeinderats, wurde die Gemeinde Jedwabno aus dem Kreis Nidzica seit dem 1.Januar 1955 in den Kreis Szczytno aufgenommen. Im Rahmen der Konzeption über die zweistufige Verwaltungsaufteilung verabschiedete der Sejm das Gesetz über die zweistufige Staatverwaltungsaufeilung vom 28.Mai 1975, das ab dem 1.Juni 1975 die Kreise abwickelte. Der Kreis Szczytno gilt nicht mehr und die Gemeinde Rozogi wurde in die Wojewodschaft Ostrołęka aufgenommen. Im Jahre 1989 ermöglichte sozialer Grundwandel, der mit der Staatsform verbunden war, die neue Organisation der Staatsverwaltungsaufleitung und kommunalen Selbstverwaltung einzuführen. Die Verwaltungsreform aufgrund des Gesetzes über die Kreisverwaltung vom 5. Juni 1988 räumte Polen die Institution des Kreises ab dem 1.Januar 1999 ein. Der Kreis Szczytno wurde in den Grenzen von dem Jahre 1975 wiederhergestellt.

die Natur
Das Land der Tausend Seen liegt in einem des schönsten Teil Polens, der Kreis Szczytno gehört zu den schönsten Kreisen in Masuren. Der Schönheit der Landschaft begleiten die von der Industrie nicht verschmutzte Luft und das Reichtum der Flora und Fauna. Die Gebiete in Masuren werden von Naturliebern der Erholung im Freien besucht, die vor dem Stadtlärm fliehen. Im Kreis Szczytno trifft sie keine Enttäuschung. Die Natur- und Klimabedingungen, die Bodenstruktur, geomorphologische Bedingungen, das Auftreten der Oberflächen- und Untergrundwasservorräte und lokale Grubengüter, bestimmen die Möglichkeit der Bewirtschaftung. Es werden folgende Wirtschaftszweige bevorzugt: die Landwirtschaft, die Touristik und Industrie, der auf natürlichen Rohstoffen basiert, d.h. auf dem Holz, den Grubengütern (die Fördekohle, der Sand, der Kies, der Torf). Man soll biologisches Gleichgewicht mit besonderer Pflege für die Umwelt im großen Sinne einhalten.
Auf dem Kreisgebiet machen Naturschutzgebiete ca. 70% aus. Zu den Naturschutzgebieten gehören; Galwica, Kulka, Sasek Mały, Małga und im nordwestlichen Teil die Landschaftspark von Masuren mit ihren Umhüllungen. Auf diesem Naturschutzgebiet treten seltsame Pflanzen auf darin: die sibirische Iris, norwegisches Finderkraut und zahlreiche Naturdenkmäler, unter denen 120 Objekte registriert wurden. Zu den bekannten gehören: Wacholder bei Lipowiec und Eiche "napiwodzko-ramodzkie" im Oberforstbezirk Jedwabno.
Unter den geschonten Tierarten tritt auf dem Kreisgebiet auf: der Luchs, der Biber, weißer Adler, schwarzer Storch und die Mandelkrähe (einzige Stellung in Warmia und Mazury).
Der Schutz umfasst sowohl die Oberflächenwasser im Rahmen der gegründeten Schutzgebiete herum der Seen und Flüssen (das Bebauungsverbot) als auch das trinkbare Untergrundwasser so genannte "omulewski" in der Grenze von den Gemeinden: Jedwabno, Wielbark und im südlichen Teil der Gemeinde Szczytno.
Die Natur, die nicht von dem Menschen vernichtet wurde, gilt als ein wichtiges Element der ausgeglichenen Entwicklung des Kreises Szczytno.
Die Geländestruktur teilt den Kreis in zwei Teile: im nördlichen Teil abwechslungsreiche Geländebeschaffenheit (gefaltete Gelände) und im südlichen Teil - Flachgelände, die aus dem geflossenen Gletscher Sand entstanden. Für das Kreisgebiet ist die Bewaldung (ca. 50%), das Auftreten im nördlichen Teil der Oberflächenseen (ca. 40%) und unterschiedliche Abschätzung der Güte von Grundstücken charakteristisch.
Auf dem Flussgebiet von Szkwa, Omulew und Rozoga treten große Wiesekomplexe von guter Qualität mit reicher Flora und Fauna auf. Das Klima, die Geländebeschaffenheit, die Landwirtschaftsnützlichkeit, große Bewaldung bestimmen die Wirtschaftsmöglichkeiten und Entwicklung.